Retina Complex

Produkt

Wissenschaftliche Grundlage der Inhaltsstoffe von Retinacomplex

Vieles deutet inzwischen darauf hin, dass oxidativer Stress und oxidative DNA-Schädigungen bei neurodegenerativen Erkrankungen, wie Degeneration der Fotorezeptoren und AMD, zunehmen. Es wurde nachgewiesen, dass eine Kombination von Antioxydanzien besser wirken kann als ein einziges, wie von Stahl und Sies (8) und in der ARED-Studie festgestellt wurde. Ein Beleg ist auch, dass der antioxidative Mechanismus der Zelle ebenfalls aus mehreren enzymatischen und nichtenzymatischen Funktionen besteht (9-10-11). Sie alle reagieren auf unterschiedliche Anforderungen und zielen auf andere Bereiche.

Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden wirkungsvolle Antioxidanzien mit bestimmten Polysacchariden kombiniert, und das Ergebnis ist das Nahrungsergänzungsmittel Retinacomplex. Diese einzigartige Kombination von Nährstoffen kann also bei vielen degenerativen Erkrankungen der oxidativen DNA-Schädigung vorbeugen, weil der oxidative Stress abgebaut wird.

Inhaltsstoffe von RetinaComplex:

1) Lutein und Zeaxanthin
Lutein und Zeaxanthin sind Karotenoide, die normalerweise in großen Mengen in der Netzhaut und den Außensegmenten der Fotorezeptoren vorhanden sind und nach den vorliegenden Erkenntnissen die empfindlichen Netzhautzellen schützen. Sie schützen außerdem gegen UV-Licht (12, 13). Es ist dabei zu beachten, dass Karotenoide in relativ großen Mengen benötigt werden. Daher hat Retinacomplex im Gegensatz zu vielen anderen heute angebotenen Produkten eine hohe Konzentration dieser Karotenoide (20 bzw. 10 mg/Tagesdosis).
2) L-Glutathion (GSH):
In der Netzhaut ist Glutathion in verschiedenen Bereichen konzentriert und direkt an der Erhaltung des normalen Redoxstatus der Zelle beteiligt. Der GSH-Verlust verursacht den Zelltod in der Netzhaut durch die Bildung von endogenen reaktiven Sauerstoffradikalen (ROS), die bekanntlich erhebliche Zellschädigungen verursachen.
Es wurde festgestellt, dass bestimmte Flavonoide retinale Ganglionzellen vor Zelltod, der auf alle drei Verursacher von oxidativen Stress zurückzuführen ist, mit hoher Potenz und ohne erkennbare Toxidität schützen können. Bei einem Verlust von GSH ließ sich nachweisen, dass die Wirkung verschiedener Flavonoide an ganz bestimmten Entwicklungsschritten auf dem Weg zum Zelltod ansetzt. Mehrere der schützenden Flavonoide bewirken auch die Synthese des Transkriptionsfaktors Nrf2 (NF-E2-related factor 2) und antioxidativer Phase II-Enzyme, wie die Hämoxygenase 1 als Marker für die Aktivierung der antioxidativen Reaktion ARE (15, 16, 17). Außerdem wurde in einer Studie über Lichtschäden nachgewiesen, dass GSH schützend wirkt (18).
3) Alpha-Lipon-Säure
Alpha-Lipon-Säure (auch bekannt als Thioctsäure) wurde 1951 entdeckt und Ende der 80er Jahre als wirksames Antioxidant erkannt. Ein Teil der aufgenommenen Alpha-Lipon-Säure wird im Körper in ein noch wirksameres Antioxidant, die Dihydroliponsäure, umgewandelt. Alpha-Lipon-Säure neutralisiert hydroxyle Radikale, hypochlorige Säure, Peroxynitrit und Singlet-Sauerstoff (19), sie regeneriert außerdem die Vitamine E und C sowie Glutathion (20, 21), und sie moduliert wichtige Transkriptionsfaktoraktivitäten, besonders die NF-kappa B-Aktivität.

Bei Diabetes erhöht sich der oxidative Stress in der Retina, der auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Retinopathie spielen soll. Unter diesen Bedingungen könnte die Alpha-Lipon-Säure eine positive Wirkung haben, denn dieser Nachweis wurde auch für Polyneuropathie und die Parameter des oxidativen Stresses in Gewebezellen, wie Nerven, Nieren und Retina, erbracht. Am wichtigsten ist aber, dass in Tierversuchen nachgewiesen werden konnte, dass die Verabreichung der Alpha-Lipon-Säure über lange Zeit eine positive Wirkung auf die diabetische Retinopathie hat, weil oxidativ modifizierte DNA und Nitrotyrosin in der Netzhaut gespeichert werden (22).
4) Polysaccharide des Lycium barbarum (Lynn)
Die Beeren des Bocksdorns werden seit Jahrtausenden in China gegessen, weil ihnen eine positive Wirkung für viele Organe des Körpers - auch der Augen – nachgesagt wird. Heute wissen wir, dass Extrakte dieser Früchte das Immunsystem stärken und dass ihre Polysaccharide antioxidativ wirken (23, 24). Außerdem wurde nachgewiesen, dass die Polysaccharide dieses Bocksdorns neben dem antioxidativen Effekt auch nervenschützend wirken (25, 26).

APO Pharmaceuticals Int. B.V. - Hyacintenstraat 38 - 1131 HW Volendam
Niederlande Telefon: 0031299 322511