Augenkrankheiten

Es gibt viele Arten von Augenkrankheiten mit verschiedenen Ursachen und Symptomen. Sammelnamen für die am häufigsten auftretenden Augenleiden sind Retinopathia pigmentosa und Makuladegeneration. Beide werden durch das Absterben der Zäpfchen verursacht und sind vererbliche Augenleiden.

Retinitis pigmentosa, eine erbliche Augenkrankheit

Retinitis pigmentosa ist eine erbliche Augenkrankheit. Bei Retinitis pigmentosa sterben die Stäbchen ab, die sich im äußeren Teil der Netzhaut befinden und fangen im Dunkeln so viel Licht wie möglich auf, um dennoch sehen zu können. Daher beginnen die Beschwerden bei Retinitis pigmentosa mit Nachtblindheit und Verlust des äußeren Sichtfeldes. Wenn Sie nachtblind sind, können Sie wenig bis nichts sehen, wenn wenig Licht vorhanden ist. Danach wird das Sichtfeld immer kleiner und führt letztendlich zum Tunnelblick. Bei Tunnelblick wird die Außenseite des Sichtfeldes immer kleiner, wodurch das Sichtfeld eingeschränkt und zu einem Tunnel wird, der immer kleiner wird. Dadurch sehen Sie nur noch einen Teil der Umgebung und können sich erst ein Komplettbild machen, indem Sie Ihren Kopf drehen und die Augen bewegen. Andere Symptome sind auch eine verschwommene Sicht, Flecken im Sichtfeld oder ein schwarzer Fleck vor dem Auge. Bei Retinitis pigmentosa kann das Sichtfeld sehr klein werden. Die meisten Menschen behalten noch 5% des Sehvermögens. Sie sind dann gesellschaftlich blind. Die Geschwindigkeit des Prozesses ist bei jedem Patienten anders.

Makuladegeneration Augenkrankheit

Bei Makuladegeneration sterben erst die Zäpfchen ab. Das sorgt dann dafür, dass Sie gerade in der Mitte des Sichtfeldes Probleme mit der Sicht bekommen. Eine weniger scharfe Sicht, verschwommene Flecken oder ein schwarzer Fleck in der Mitte des Sichtfeldes sind bekannte Symptome der Makuladegeneration. Letztendlich führ dies zur Reduzierung des Sichtfeldes, bei Makuladegeneration wird nur der zentrale Teil des Sichtfeldes getroffen und man wird nicht komplett blind werden. Makuladegeneration hat zwei verschiedene Formen, eine ‚trockene MD‘, wobei der Prozess langsam verläuft und eine ‚nasse MD‘, wobei der Prozess schnell verlaufen kann.

Leiden Sie unter einem trüben Auge oder trüber Sicht, dann kann das ein Symptom von Katarakt sein. Dabei haben Sie Star im Auge. Das kann an einem Auge vorkommen, aber auch an beiden. Bei Katarakt wird die Linse langsam trüb, wodurch das Licht nicht mehr hindurch fallen kann. Symptome dessen sind eine verschwommene Sicht, trübe Sicht, Verwaschen von Farben und eine weniger scharfe Sicht.

Glaukom Augenleiden

Eine andere Augenkrankheit ist Glaukom, dabei ist der Sehnerv, der das Bild zum Gehirn leitet, beschädigt. Das kommt meist durch einen erhöhten Augendruck. Wenn ein Glaukom unbehandelt bleibt, kann sich das Sichtfeld verringern, man sieht schwarze Flecken und/oder weniger scharf.

Verhindern von Augenleiden

Für manche Augenprobleme gibt es Behandlungsmöglichkeiten, für andere Augenleiden gibt es leider noch keine Behandlung, aber es gibt Hilfsmittel, um die Krankheit erträglicher zu machen. Ein gesunder Lebensstil, zusammen mit einer gesunden Ernährung, sind jedoch bei allen Augenkrankheiten sehr wichtig. Dabei können Sie selbst bereits den ersten Schritt machen, indem Sie sich ausreichend bewegen, nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und das Auge gegen helles Licht schützen. Heutzutage ist man sehr mit Ernährung beschäftigt und es wird immer deutlicher, wie wichtig sie ist. Sorgen Sie also dafür, dass Sie ausreichend Nährstoffe aufnehmen, die Sie brauchen. Das ist über die tägliche Ernährung oder über Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich zu Ihrer Ernährung möglich. Antioxidantien, Vitamin A, Omega 3 und Zink sind unter anderem wichtige Nährstoffe. Lutein und Zeaxanthin sind auch, wie aus Forschungen hervorgeht, gute Antioxidantien für das Auge. Besprechen Sie sich immer mit Ihrem Arzt, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel gemeinsam mit Medikamenten nehmen.